Der Anker für Angehörige
Dein sicherer Hafen in stürmischen Zeiten
Die Sucht eines geliebten Menschen kann dich an den Rand der Verzweiflung bringen. Du fühlst dich hilflos, überfordert und allein gelassen. Der Anker ist dein Werkzeugkasten für diese schweren Zeiten – ein Ort, an dem deine Gefühle gehört werden und du praktische Hilfe findest.
Was dich hier erwartet
Als Angehörige/r eines suchtkranken Menschen stehst du vor einzigartigen Herausforderungen. Du liebst diese Person, aber die Krankheit macht euch beide kaputt. Du fragst dich täglich: „Was mache ich falsch? Wie kann ich helfen? Wann ist es genug?“
Mein Raum
Ein geschützter Ort nur für deine Gefühle. Hier kannst du alles abladen, was dich bewegt – ohne Bewertung, ohne Ratschläge, nur pure Resonanz.
Schwierige Gespräche
Trainiere die härtesten Dialoge in einem sicheren Umfeld. Übe, wie du deine Sorge ansprichst, Grenzen ziehst oder „Nein“ zu Geld sagst.
Wissens-Impulse
Verstehen ist der erste Schritt aus der Ohnmacht. Stelle deine Fragen zur Suchterkrankung und erhalte fundierte, verständliche Antworten.
Krankheit vs. Person
Lerne zwischen der Krankheit und dem Menschen zu unterscheiden. Dieser Perspektivwechsel kann deine Beziehung grundlegend verändern.
CRAFT-Methode
Trainiere positive Kommunikation und effektive Strategien, die nachweislich dabei helfen, Veränderungen zu bewirken.
Mein Notfallplan
Erstelle deinen persönlichen Plan für Krisensituationen. Wenn alles zusammenbricht, hast du einen klaren Fahrplan.
Warum dieser Anker dir helfen kann
Du bist nicht schuld an der Sucht. Du kannst sie nicht heilen. Aber du kannst lernen, gesünder damit umzugehen – für dich und indirekt auch für die Person, die du liebst.
Du verdienst Unterstützung
Du hast schon so viel durchgemacht. Es ist Zeit, dass auch du Hilfe bekommst. Der Anker wartet auf dich – wann immer du bereit bist.
Du bist nicht allein
Jeder Schritt, den du hier machst, ist ein Schritt zurück zu dir selbst. Du kannst niemanden retten, aber du kannst lernen, dich selbst zu schützen und zu stärken. Und manchmal ist genau das der Schlüssel, der auch bei der anderen Person etwas bewegt.
Denk daran: Du hilfst niemandem, wenn du dabei selbst untergehst. Sorge für dich – du hast es verdient.