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Die Psychologie der Sucht

NeelixberliN Psychologie der Sucht - Trauma und Ursachen

Sucht ist der Versuch, nicht zu fühlen.

Willkommen im Maschinenraum deiner Abhängigkeit. In dieser Kategorie geht es nicht um Drogen, Moleküle oder Dosis. Es geht um das „Warum“. Denn Sucht fällt nicht vom Himmel – sie hat immer einen Grund.

Wir entschlüsseln die Betriebsanleitung für dein Suchthirn:

  • Selbstmedikation: Wir trinken nicht, weil der Alkohol schmeckt. Wir trinken, um Angst, Schmerz oder Erinnerungen zu betäuben. Wir konsumieren, um eine Funktion zu erfüllen.
  • Trauma & Bindung: Viele Süchte wurzeln in der Kindheit. Eine unsichere Bindung oder frühe Verletzungen hinterlassen eine „innere Leere“, die wir später mit Substanzen füllen wollen.
  • Neurobiologie: Wie das Belohnungssystem (Dopamin) gekapert wird und warum der „freie Wille“ bei einer Sucht chemisch außer Kraft gesetzt ist.
  • Doppeldiagnosen: Wenn Depressionen, ADHS oder Angststörungen die Sucht antreiben (Komorbidität).

Dieses Wissen ist der Schlüssel. Wenn du verstehst, warum du es tust, kannst du aufhören, dich dafür zu hassen – und anfangen zu heilen.

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