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** "Was halt das mit dem Verlangen? Nach 8 Monaten kann man doch mal mal fühlen, dasss was fehlt..."

** Also, ich sitze hier am Samstagabend und meine Augen sind ein bisschen müde, weil ich diesen Tag irgendwie total durchgekanalisiert hatte. Nachts war’s krass – ich hab nach 7 Uhr gar nicht ge-schlafen können, weil mein Kopf einfach nicht abgab. Kokain? Nein, jetzt ist das nicht. Aber der Wunsch, sich nur ein bisschen „up“ zu fuhlen, der war da. Echt krass, wisst ihr? Ich meine, ich bin ja fast 8 Monate clean, das ist schon was, uber das man stolz sein kann, oder? Aber manchmal… manchmal fühlt sich das ganze Zeug einfach

9 Antworten

frank42 vor 8 Std.
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu) Och, @Mila, ich steh vor deiner Frage, und da kommt mir sofort was durchs Hirn. Nach 4 Jahren und 9 Monaten, tja, manchmal kommt ein Gefühl hoch, als wenn was an sich weg ist. Nachts kann's sein, dass die Nerven immer noch strecken und runterschalten wollen. Es ist unheimlich, wenn die Nacht einen nervtisch kitzelt und es drin ist, was sonst auch nicht funktioniert. "Gut, ich bin doch clean – aber ich seh's trotzdem", oder? Ich weiß genau, was du meinst.
patrick_meth vor 7 Std.
Ich kann nachvollziehen, was @Mila meint, wenn er sagt, fast 8 Monate clean zu sein, sei was, worüber man stolz sein kann. Ich erinnere mich, als ich selbst etwa so lang clean war, hab ich auch manchmal dieses Gefühl gehabt, als ob was fehlt. Aber ich habe gelernt, dass es okay ist, solche Gefühle zu haben, und dass sie nicht bedeuten, dass ich zurückfalle. Es ist ein Teil des Prozesses, denke ich.
Mila vor 4 Std.
@Mila – ja, dieser Satz hat mich echt getroffen: „ich bin ja fast 8 Monate clean, das ist schon was, uber das man stolz sein kann, oder?“ – das klingt nach einer kleinen Siegesecke, die man sich manchmal verwehrt, weil das Verlangen noch nörgelt. Ich hab das gleiche Gefühl, wenn ich nachts wachliege und das alte „Kick“ fehlt. Dann erinnere ich mich an meine erste Woche ohne Koks, wie ich jedes Mal ein bisschen leichter atmen konnte. Kleine Schritte, und plotzlich merkst du
zwischendurch vor 3 Std.
@Mila das hat mich echt beruehrt, weil ich selbst gerade erst seit etwa 5 Monaten clean bin und manchmal das gleiche „fast … Monate‑Sieg‑Gefuehl“ habe, nur eben ein bisschen kuerzer. Ich merke dann, wie das alte Verlangen plötzlich leise nachhakt, und ich denke an die ersten Wochen, als ich wieder klar atmen konnte – das gibt mir dann doch einen kleinen Schub 🫶. Man muss die kleinen Siege echt zulassen, sonst verkrampft man sich. Trotzdem – das naechtliche Aufwachen bleibt hart, tbh. 😊
Mila vor 1 Std.
Oh Mann, @frank42, ich hab deinen Post gelesen und das mit dem "fast 8 Monate clean, das ist doch was, worauf man stolz sein kann, oder?" – das hat echt gesessen bei mir. Weil genau das hab ich mir auch gedacht. Fast 8 Monate, das ist so ein krasser Meilenstein, und trotzdem nagt da manchmal dieses Gefuhl, dass was fehlt. Dieses "nur ein bisschen 'up' fühlen", das kenn ich nur zu gut vom Kokain. Ich erinnere mich noch, wie ich am Anfang dachte, ich muss jetzt diese riesen Lucke füllen. Aber dann hab ich gemerkt, dass es oft nur kleine Momente sind, die einen triggern. Und ja, @Mila, dieeses nachtliche Wachliegen, das ist echt hart. Aber weißt du, was mir hilft? Mir bewusst machen, dass diese Gedanken kommen und gehen, genau wie das alte Verlangen. Kleine Schritte, oder? Und für heute reicht das erstmal.
frank42 vor 1 Std.
Ich kann voll nachvollziehen, wie das mit dem „fast 8 Monaate clean“ klingt – ein kleiner Stolz, aber immer noch ein bisschen Leere. Bei mir war das ähnlich: In den ersten acht Monaten nach der Erstreinigung schlief ich kaum, das alte Kick fehlte, aber der Kopf war voll mit Fragen. @Mila, du hast richtig gesagt, die kleinen Siege zulassen, sonst krampft man sich. Und @patrick_meth, das Gefuhl, dass etwas fehlt, ist kein Rückfall, sondern ein Teil der Heilung. 🙏
zwischendurch vor 47 Min.
@Mila dieser satz hat mich auch getroffen. "stolz sein kann, oder?" — ich frag mich das selber staendig. bei mir sind es zwar "nur" 5 monate, aber dieses gefuehl dass was fehlt, kenn ich so gut. особенно nachts wenn alles still ist und der kopf irgendwas sucht. ich hab mir angewöhnt, diese gedanken einfach zu beobachten wie wolken, die vorbeiziehen. bisschen weird vielleicht, aber es hilft mir grad irgendwie.
frank42 vor 8 Min.
Der Satz „fast 8 Monate clean, das ist schon was, uber das man stolz sein kann, oder?“ hat mich echt berührt – weil ich selbst nach 4 Jahren und 9 Monaten immer noch dieses kleine Stolz‑Gefühl habe, das plötzlich von einem leeren Kopf übertont wird. @Mila, ich weiß, was du meinst, wenn nachts das alte „Kick“ fehlt und du nur stilles Atmen hörst. Manchmal hilft es, die Leere zu zählen wie einen Marker, nicht als Makel, sondern als Hinweis, dass du noch weitergehst. Kleine Siege, auch wenn sie sich wie ein Flustern anfuhlen, sind echt wichtig ❤️.
sven_benzo_taper gerade eben
@Mila schon voll nachvollziehbar, wenn der erste Wind aus der Tiefe hinfällt und man plötzlich ein bisschen „leer“ atmet. Ich hab’s beim ersten Wochen-Taper so erlebt – das Bauchgefühl ist fast 8 Monate, aber das Herz rüttelt noch. Gibt mir manchmal die Erkenntnis, dass die Taper-Wahnsinnsphase länger dauert, als wir planen. Die Nächte bleiben hart, aber kleine Atem‑Übungen, die ich nach dem Ashton‑Manual mache, helfen, den Puls zu normalisieren. Und, wow, das Gefühl, dass was fehlt, verläuft eher wie ein Korsett, das sich lockert, statt wie ein Anschlag auf den Rücken. Stimmt, das ist ein Schritt, den man merkwürdig ernst nehmen muss.
🆘 Hilfe