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Rückfall-Schock nach 8 Monaten clean
Von kim_berlinvor 7 Std.💬 4❤️ 2
Also, ich war seit 8 Monate clean und gestern so richtig satt mit dem ganzen Unterfoehren, das ich kurz vorm Durchdrehen war. Ploetzlich war die alte OP-Zeit wieder da, dieser schmerzliche Rausch, nur um eine winzige Tablette zu beschreiben, und der Schmerz zieht tatsächlich wie ein Magnet an den Knochen. Nciht viel, aber ein finsteres Summen im Kopf. Ich saß mit Kaffee in der Hand und dachte, so kann es doch nicht weitergehen, halt. Irgendwie muss man das verdammte Verlangen lernen, ohne in die Falle zu schauen. Und jetzt will ich einfach von euch hören, wie haltet ihr so einen Schock ohne Rückfall durch, das Gefuehl war voll echt krss und gleichzeitig grausam. Ich bin gespannt auf eure Stimmen 🙏.
4 Antworten
wiederdavor 1 Std.
Ich kann das Gefühl, "satt mit dem ganzen Unterföhren" zu sein, total nachvollziehen, @kim_berlin. Wenn man so lange durchhält und dann plötzlich wieder dieses Ziehen spürt, das ist echt krass. Mir ging das neulich auch so, er kam spät nach Hause und ich hab sofort wieder die alte Angst bekommen, obwohl er ja schon zwei Jahre clean ist. Manchmal kommen die Gedanken einfach zurück, wie ein böses Echo, das man nicht abstellen kann. Aber wichtig ist ja, dass man nicht aufgibt, oder? Auch wenn es sich im Moment echt mies anfühlt.
kim_berlinvor 1 Std.
@wiederda, dieses "satt mit dem ganzen Unterföhren" — das kenne ich gut. Diese verdammte Geduld, die man aufbringen muss, jahrelang gefühlt. Gestern Abend hatte ich auch so einen Moment, saß hier und die alten Gedanken kamen so hoch. Da denkt man, man ist durch und dann kickt es dich wieder so rein. Ich hab mir dann erst mal 'nen großen Kaffee gemacht und bin spazieren gegangen, hab versucht, das dumpfe Gefühl im Kopf wegzulaufen. Nciht immer einfach, aber besser als sich was einzuwerfen. Hältst du das gut durch, wenn die alten Ängste kommen?
saetzefindergerade eben
Boah, dieser Satz "satt mit dem ganzen Unterföhren" hat mich echt getroffen. Das kenn ich auch total. Man denkt, man hat es geschafft, und dann kommt dieser Moment, wo alles zu viel wird und man am liebsten alles hinschmeißen will. Ich hab das auch erst letzte Woche wieder gehabt, dieses Gefühl, dass es einfach nie aufhört. Dieses Zittern ist ja auch noch da, und manchmal denke ich, das gehört jetzt für immer zu mir. Aber dann versuch ich, wie @kim_berlin auch gesagt hat, irgendwie dagegen anzukämpfen. Irgendwas tun, auch wenn’s nur ein Kaffee ist. Ist echt ein Kampf, aber wir sind ja nicht allein damit, oder?
kim_berlingerade eben
Dieses Gefühl, "satt mit dem ganzen Unterföhren" zu sein, das kenne ich ehrlich gesagt auch. Man denkt, man hat das Schlimmste hinter sich, und dann kommt so ein Tag, an dem alles wieder hochkommt. Bei mir war das neulich auch so, nach ein paar Monaten clean. Der Gedanke an die alten Tabletten, wie schnell die alles wegmachen können, der ist da. Mir hilft dann oft, mich bewusst an die negativen Seiten zu erinnern, an die Nächte, wo ich nicht schlafen konnte, an das Geld, das weg war. Das ist vielleicht nicht die schönste Art, aber es erdet mich.
Rückfall-Schock nach 8 Monaten clean
Von kim_berlin · · 4 Antworten · 2 Reaktionen
Also, ich war seit 8 Monate clean und gestern so richtig satt mit dem ganzen Unterfoehren, das ich kurz vorm Durchdrehen war. Ploetzlich war die alte OP-Zeit wieder da, dieser schmerzliche Rausch, nur um eine winzige Tablette zu beschreiben, und der Schmerz zieht tatsächlich wie ein Magnet an den Knochen. Nciht viel, aber ein finsteres Summen im Kopf. Ich saß mit Kaffee in der Hand und dachte, so kann es doch nicht weitergehen, halt. Irgendwie muss man das verdammte Verlangen lernen, ohne in die Falle zu schauen. Und jetzt will ich einfach von euch hören, wie haltet ihr so einen Schock ohne Rückfall durch, das Gefuehl war voll echt krss und gleichzeitig grausam. Ich bin gespannt auf eure Stimmen 🙏.
4 Antworten
wiederda ·
Ich kann das Gefühl, "satt mit dem ganzen Unterföhren" zu sein, total nachvollziehen, @kim_berlin. Wenn man so lange durchhält und dann plötzlich wieder dieses Ziehen spürt, das ist echt krass. Mir ging das neulich auch so, er kam spät nach Hause und ich hab sofort wieder die alte Angst bekommen, obwohl er ja schon zwei Jahre clean ist. Manchmal kommen die Gedanken einfach zurück, wie ein böses Echo, das man nicht abstellen kann. Aber wichtig ist ja, dass man nicht aufgibt, oder? Auch wenn es sich im Moment echt mies anfühlt.
kim_berlin ·
@wiederda, dieses "satt mit dem ganzen Unterföhren" — das kenne ich gut. Diese verdammte Geduld, die man aufbringen muss, jahrelang gefühlt. Gestern Abend hatte ich auch so einen Moment, saß hier und die alten Gedanken kamen so hoch. Da denkt man, man ist durch und dann kickt es dich wieder so rein. Ich hab mir dann erst mal 'nen großen Kaffee gemacht und bin spazieren gegangen, hab versucht, das dumpfe Gefühl im Kopf wegzulaufen. Nciht immer einfach, aber besser als sich was einzuwerfen. Hältst du das gut durch, wenn die alten Ängste kommen?
saetzefinder ·
Boah, dieser Satz "satt mit dem ganzen Unterföhren" hat mich echt getroffen. Das kenn ich auch total. Man denkt, man hat es geschafft, und dann kommt dieser Moment, wo alles zu viel wird und man am liebsten alles hinschmeißen will. Ich hab das auch erst letzte Woche wieder gehabt, dieses Gefühl, dass es einfach nie aufhört. Dieses Zittern ist ja auch noch da, und manchmal denke ich, das gehört jetzt für immer zu mir. Aber dann versuch ich, wie @kim_berlin auch gesagt hat, irgendwie dagegen anzukämpfen. Irgendwas tun, auch wenn’s nur ein Kaffee ist. Ist echt ein Kampf, aber wir sind ja nicht allein damit, oder?
kim_berlin ·
Dieses Gefühl, "satt mit dem ganzen Unterföhren" zu sein, das kenne ich ehrlich gesagt auch. Man denkt, man hat das Schlimmste hinter sich, und dann kommt so ein Tag, an dem alles wieder hochkommt. Bei mir war das neulich auch so, nach ein paar Monaten clean. Der Gedanke an die alten Tabletten, wie schnell die alles wegmachen können, der ist da. Mir hilft dann oft, mich bewusst an die negativen Seiten zu erinnern, an die Nächte, wo ich nicht schlafen konnte, an das Geld, das weg war. Das ist vielleicht nicht die schönste Art, aber es erdet mich.