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Wann hab ich das Gefühl, nur noch ein Schatten bin

Ich sitze gerade im Wohnzimmer, die Sonne geht durch die Fenster, und mein Handy vibrierte. Da war dieser Post von jemandem, der sagt „Kopf hoch, du bist nicht schuld“. Ich weiß, was er meint, aber irgendwie kommt mir das hier nicht runter. Ich hab die ganze Woche nur nach den Alarmen des Papiers gegört – raus geht mein Vater, flaschen voll, und ich muss den Bauch des Elternhauses in Schach halten. Ich hab das Gefühl, der Alltag ist nur ein weiteres Spiel, bei dem ich nie den Sieg gewinne. Letzte Nacht ist die Schule abgeglitten, und ich habe auf dem Weg nach Hause laut gelacht, aber mein Kopf war voll von den ganzen Fragen, die ich mir nicht stellen will. Warum muss ich immer die Rolle der „Stabile“ spielen, obwohl ich die ganze Zeit mitten im Regen steh? Warum kann ich mich nicht einfach anziehen und den ganzen Tag die gleiche Rolle spielen, ohne den Saft von der Haut zu riechen? Ich hab einen Freund, der sagt, er sei als Kind in die Klinik eingeliefert worden. Er spricht davon, dass er sich nicht mehr sieht, weil er nie so viel Konfessionen im Alltag hat. Ich frage mich, ob das normal ist, oder ob ich irgendwann sogar so werde, wie er. Ist das einfach nur einer von so vielen „nervigen kleinen Momenten“, vor denen man sich den Kopf zerbrechen muss, weil man nicht versteht, wo die Grenzen liegen? Oder muss ich mich endlich darüber klar werden, dass ich nicht für alles verantwortlich bin und das Leben ein bisschen unvorhersehbar ist? Ich will einfach mal das Gefühl haben, dass mir diese Fragen nicht gehören. War das überhaupt was.
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