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Es ist Samstagnachmittag, und ich sitze hier mit einer Tasse Kaffee, irgendwie so ein bisschen nachdenklich. Heute Morgen fiel mir wieder ein, wie krass diese Scham ist, die einen packt, wenn man selbst betroffen ist und dazu noch in einem Heilberuf arbeitet. Ich hab ja neulich schon mal was dazu geschrieben, aber es beschäftigt mich echt. Man fühlt sich doppelt falsch, oder? Nicht nur wegen der Sucht, sondern auch, weil man ja eigentlich helfen soll und dann selbst... naja.
Manchmal denke ich, ob das bei uns Ärztinnen und Pflegern nicht nochmal eine ganz andere Nummer ist. Habt ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht man damit um, wenn man sich in der eigenen Arbeitsumgebung so entblößt fühlt? Ich stecke da noch echt in meinen Gedanken fest.
