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Neu hier – 7 Monate clean und trotzdem nie ganz ohne Schnauze...

Ey Leute, ich dachte ich schmeiss mich mal in die Vorstellungsrunde, weil sonst fuehlt sich das hier an wie ’ne Kuechenpause ohne Kaffee. Ich bin Neustarter85, 39, gebürtiger Kreuzberger und seid fast einem halben Jahr (na ja, so um die 7 Monate) clean. Vorher hab ich mich fast 10 Jahre lang durch die Berliner Gastro‑Szene geschleppt – vom schicken Bar‑Blick bis zur Hintertuer‑Kokain‑Kneipe, immer mit ’nem Glaeschen in der Hand und ner Portion Sprueche, die nur die eigenen Ohren verstehen. Zwei stationäre Therapien, ein fetter Rueckfall und dann das Aha‑Moment, als ich merkte, dass ich lieber ’nen Gemuesebeilagen‑Chef sehe, als jede Woche im Rausch zu versaufen. Jetzt werkel ich in der Kantine der Uni, wo der grösste Stress darin besteht, ob das vegane Linsen‑Curry genug Wuerze hat, und nicht, wie ich das naechste Glas „nur zum Abschalten“ zapfen soll. Trotzdem gibt’s noch Tage, wo ich im Pausenraum sitz und das Geräusch vom Wasserkessel wie ’ne Sirene klingt – „Komm, ein Bierchen, du hast’s dir verdient.“ Und dann denk ich: nee, ich hab ja schon den ganzen Tag nur Wasser gekoepft, das reicht mir fast wie ein Cocktail. Ich will hier nicht nur meine Story rüberballern, sondern auch wissen: Was sind eure kleinen Tricks, wenn die alte Stimme plötzlich lauter wird als die Kaffeemaschine? Und wie geht ihr damit um, wenn Kollegen beim Feierabendladen „nur noch ein Schlueckchen“ vorschlagen? Bin gespannt auf eure (wahnsinnigen) Tipps und vielleicht ein bisschen Spott, ich kann ja noch immer lachen, wenn mir das Schicksal ’ne Zitrone in den Hintern haut. 🙏
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