Hey Du,
heute reden wir über den dreckigen, älteren Cousin von Crystal Meth und Mephedron: Methcathinon, in der Szene auch als CAT oder unter seinem alten Markennamen Ephedron bekannt.
Es ist ein synthetisches Stimulans, das einen starken, euphorisierenden Rausch verspricht. Aber seine größte Gefahr liegt nicht nur in der Substanz selbst, sondern in der Art, wie es oft hergestellt wird – mit einem giftigen Nebeneffekt, der dich für immer zeichnen kann.
Was ist Methcathinon? Der Cousin von Crystal & Mephedron 🧪
Methcathinon ist ein künstlich hergestelltes Psychostimulans aus der Gruppe der Cathinone. Damit ist es eng mit Mephedron (Meow Meow) verwandt und ähnelt in seiner Wirkung stark Methamphetamin (Crystal Meth).
Es wurde bereits 1928 synthetisiert und in der Sowjetunion in den 30er/40er Jahren sogar als Antidepressivum verkauft. Heute ist es eine Designerdroge, die oft in illegalen „Küchenlaboren“ aus Erkältungsmitteln (die Pseudoephedrin enthalten) und anderen Chemikalien zusammengekocht wird.

Die Wirkung: Ein klassischer Amphetamin-Rausch 🚀
Methcathinon wirkt, indem es die Konzentration der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin im Gehirn massiv erhöht. Das führt zu den typischen Effekten eines starken Stimulans:
- Intensive Euphorie und ein Gefühl von Wohlbefinden
- Gesteigertes Selbstwertgefühl
- Erhöhte Wachheit, Energie und Leistungsfähigkeit
- Unterdrückung von Hunger und Durst
- Starker Rededrang (Laberflash)
Die Wirkung hält je nach Dosis zwischen 4 und 6 Stunden an, kann aber bei hohen Dosen auch länger andauern.
Die größte Gefahr: Mangan-Vergiftung & Parkinson mit 25 🧠
Jetzt kommt der wichtigste Punkt, der Methcathinon so extrem tückisch macht.
WARNUNG: GEFAHR EINER IRREVERSIBLEN MANGAN-VERGIFTUNG! ☠️
Bei der illegalen Herstellung von Methcathinon wird oft Kaliumpermanganat verwendet. Wenn bei dieser Synthese gepfuscht wird (und das wird es fast immer), bleiben Reste des Schwermetalls Mangan im Endprodukt zurück.
Dieses Mangan gelangt über den Blutkreislauf direkt ins Gehirn und lagert sich dort dauerhaft in den Basalganglien ab – dem Teil deines Gehirns, der für die Steuerung von Bewegungen zuständig ist.
Die Folge ist ein Mangan-induzierter Parkinsonismus. Das bedeutet, du entwickelst die Symptome der Parkinson-Krankheit, auch wenn du noch jung bist:
- Starkes Zittern (Tremor)
- Muskelsteifheit
- Verlangsamte, unsichere Bewegungen
Diese neurologischen Schäden sind irreversibel. Sie bleiben für den Rest deines Lebens.
Weitere Risiken & Sucht: Die übliche Abwärtsspirale ⛓️
Neben dieser spezifischen Gefahr birgt CAT alle Risiken eines starken Stimulans:
- Hohes Suchtpotenzial: Besonders die psychische Abhängigkeit entwickelt sich sehr schnell.
- Herz-Kreislauf-Probleme: Bluthochdruck, Herzrasen bis hin zum Herzinfarkt.
- Psychosen: Paranoia, Halluzinationen und Wahnvorstellungen sind bei hohem oder chronischem Konsum häufig.
- Körperlicher Verfall: Starker Zahnverfall, Hautentzündungen, Gewichtsverlust.
Recht & Fazit: Ein Relikt mit hohem Preis
- Rechtliches: Methcathinon ist in Deutschland in Anlage I des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführt. Es ist ein illegaler, nicht verkehrsfähiger Stoff. Besitz, Handel und Herstellung sind strafbar.
- Fazit: Methcathinon ist eine alte Designerdroge, die heute durch neuere Substanzen etwas in den Hintergrund gerückt ist. Ihre Gefahr ist aber ungebrochen. Das Risiko, sich durch verunreinigtes, selbstgekochtes CAT eine lebenslange, unheilbare neurologische Krankheit einzufangen, ist extrem hoch. Ein Rausch, der es absolut nicht wert ist.
Häufige Fragen (FAQ) zum Thema Methcathinon (CAT)
Ist Methcathinon das Gleiche wie Mephedron (Meow Meow)?
Nein, aber sie sind sehr eng verwandt. Beide gehören zur Gruppe der synthetischen Cathinone. Mephedron (4-Methylmethcathinon) ist eine chemisch leicht veränderte Variante von Methcathinon. Beide haben eine stark stimulierende und euphorisierende Wirkung, aber die spezifischen Risiken und Nebenwirkungen können sich unterscheiden.
Ist die Gefahr der Mangan-Vergiftung wirklich real?
Ja, absolut. Dieses Phänomen ist wissenschaftlich gut dokumentiert, besonders in Osteuropa, wo der „Selbst-Koch“-Trend von Methcathinon („Jeff“) verbreitet war und ist. Es gibt zahlreiche dokumentierte Fälle von jungen Menschen, die nach chronischem Konsum von verunreinigtem Methcathinon schwere, irreversible Parkinson-Symptome entwickelt haben.
Ist „selbstgekochtes“ Methcathinon sicherer, weil man weiß, was drin ist?
Nein, das ist ein extrem gefährlicher Trugschluss. Die Synthese in „Küchenlaboren“ ist unkontrolliert und unsauber. Man hat keine Möglichkeit, die Reinheit des Endprodukts zu überprüfen. Das Risiko, dass giftige Chemikalien wie Mangan im Stoff zurückbleiben, ist bei der illegalen Herstellung extrem hoch. Pharmazeutisch reines Methcathinon wäre zwar frei von Mangan, birgt aber immer noch alle anderen Risiken eines potenten Stimulans.