„Pink Cocaine“: Die gefährliche Lüge hinter dem pinken Pulver

„Pink Cocaine“: Die gefährliche Lüge hinter dem pinken Pulver


Hey Du,

es klingt exklusiv, es sieht stylisch aus und es wird als die „Luxusdroge der Elite“ gehandelt. Die Rede ist von „Pink Panther Powder“, auch bekannt als „Pink Cocaine“, „Tusi“ oder „Tucibi“.

Es taucht in Clubs und auf Partys auf und wird zu horrenden Preisen verkauft. Aber hinter dem schicken Namen und der pinken Farbe verbirgt sich eine der unberechenbarsten und gefährlichsten Drogenmischungen überhaupt.

Was ist „Pink Cocaine“ wirklich? Die große Lüge 🤥

Das ist die wichtigste Information, die du brauchst:

  • Es ist KEIN Kokain: Trotz des Namens enthält „Pink Cocaine“ in den allermeisten Fällen kein einziges Milligramm Kokain.
  • Es ist NICHT 2C-B: Der Name „Tucibi“ (ausgesprochen „Tu-Ci-Bi“) ist ein Marketing-Gag, der an die echte Designerdroge 2C-B von Alexander Shulgin erinnern soll. Aber auch diese ist so gut wie nie enthalten.

Was ist es dann?

„Pink Cocaine“ ist keine einzelne Droge. Es ist ein unberechenbarer Cocktail, eine Wundertüte aus verschiedenen Substanzen. Analysen von Drug-Checking-Initiativen finden darin meist eine Mischung aus:

  • Ketamin (für die dissoziative Wirkung)
  • MDMA (für die euphorische Wirkung)
  • Koffein oder Amphetamin (Speed) (für die aufputschende Wirkung)

Das pinke Pulver selbst ist oft nur mit Lebensmittelfarbe gefärbt. Manchmal werden dem Cocktail sogar hochpotente Opioide wie Fentanyl oder andere Nitazene beigemischt, was das Risiko einer tödlichen Überdosis ins Unermessliche steigert.


Ein Foto von einem edel aussehenden Cocktailglas, in dem sich aber kein Drink, sondern das leuchtend pinke Pulver befindet. Daneben liegen ein paar Pillen und Kristalle. Die Szene ist stylisch, aber bedrohlich. "Pink Cocaine Droge", "Tucibi Tusi", "gefährlicher Drogen-Cocktail"

Die Wirkung: Russisches Roulette für dein Gehirn 🧠

Da du nie weißt, was genau und in welcher Konzentration drin ist, ist jede Dosis ein Blindflug. Die Wirkung ist ein unkontrollierbarer Mix der enthaltenen Substanzen.

  • Du kannst dich euphorisch und wach fühlen (durch MDMA/Speed).
  • Du kannst dich von deinem Körper losgelöst fühlen (durch Ketamin).
  • Du kannst Halluzinationen bekommen.
  • Im schlimmsten Fall kann eine beigemischte hohe Dosis eines Opioids zu einer tödlichen Atemdepression führen, während dein Herz durch die Stimulanzien rast – ein Albtraum für den Körper.

WARNUNG: Die extremen Risiken des Cocktails ☠️

Der Mischkonsum verschiedener Drogen ist immer gefährlich. Bei „Pink Cocaine“ ist er das Programm.

  • Massive Herz-Kreislauf-Belastung: Stimulanzien (MDMA/Speed) peitschen dein Herz an, während Opioide (Fentanyl) deine Atmung lähmen können. Ein absoluter Schockzustand für den Organismus.
  • Hohes Risiko für Psychosen & Bad Trips: Die Kombination von Stimulanzien, Dissoziativa und Halluzinogenen kann leicht zu schweren Angstzuständen, Paranoia und langanhaltenden psychotischen Zuständen führen.
  • Unkalkulierbares Überdosierungsrisiko: Du weißt nicht, was du nimmst. Eine Dosis, die beim letzten Mal „okay“ war, kann beim nächsten Mal, von einem anderen Dealer, eine tödliche Menge Fentanyl enthalten.
  • Langzeitschäden: Je nach Inhalt drohen die typischen Langzeitfolgen der jeweiligen Substanzen, z.B. Blasenschäden durch Ketamin oder Nervenschäden durch MDMA.

Eine Grafik, die einen Cocktail-Shaker zeigt. In den Shaker werden aber keine Getränke, sondern verschiedene Pillen, Pulver und Warnsymbole ⚠️ geworfen. Symbolisiert den gefährlichen, unberechenbaren Mix. "Gefahr von Mischkonsum", "Risiken Pink Panther Powder", "Drogen-Cocktail"

Recht & Fazit: Ein teurer und illegaler Marketing-Gag

  • Rechtliches: Da die Inhaltsstoffe von „Pink Cocaine“ (MDMA, Ketamin, Amphetamine, Fentanyl etc.) fast alle unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) fallen, ist der Besitz, Handel und Erwerb von Pink Panther Powder in Deutschland hochgradig illegal und strafbar.
  • Fazit: Lass dich nicht vom Hype, dem stylischen Aussehen oder dem hohen Preis blenden. „Pink Cocaine“ ist eine der gefährlichsten Entwicklungen auf dem Drogenmarkt. Es ist ein Marketing-Trick, der einen unberechenbaren und potenziell tödlichen Chemie-Cocktail als exklusive Luxusdroge verkauft. Der einzige Schutz ist: Finger weg!

Gefahr von Mischkonsum


Ist in „Pink Cocaine“ wirklich Kokain drin?

Nein. In den allermeisten Fällen, die durch Drug-Checking-Initiativen analysiert wurden, war kein Kokain enthalten. Der Name ist reines Marketing, um dem Produkt ein exklusives und potentes Image zu geben. Die Hauptbestandteile sind meist Ketamin und MDMA.

Was ist der Unterschied zwischen dem echten „2C-B“ und dem heutigen „Tucibi“?

Das echte 2C-B (Tucibi) ist eine spezifische psychedelische Substanz aus der Gruppe der Phenylethylamine mit einer klar definierten Wirkung. Das heutige Straßen-„Tucibi“, auch „Pink Cocaine“ genannt, ist kein 2C-B, sondern ein Markenname für einen unberechenbaren Cocktail aus verschiedenen Drogen (meist Ketamin + MDMA). Es ist ein reiner Marketing-Trick.

Warum ist dieser Cocktail so besonders gefährlich?

Die Gefahr liegt in der Unberechenbarkeit. Du weißt nie, was und wie viel du konsumierst. Die Kombination von „Uppern“ (wie MDMA/Speed) und „Dissoziativa“ (wie Ketamin) ist schon eine enorme Belastung für den Körper. Wenn dann noch unbemerkt ein hochpotentes Opioid wie Fentanyl beigemischt ist, kann schon eine winzige Menge zu einer tödlichen Überdosis führen, mit der du niemals gerechnet hast.


Über den Autor: NeelixberliN

Über Gabriel Maetz

NeelixberliN teilt hier seine persönliche und ungefilterte Erfahrung auf dem Weg aus der Sucht. Nach Jahren der Abhängigkeit, unter anderem von Polamidon, kämpft er sich Tag für Tag zurück ins Leben. Dieser Blog ist sein persönliches Logbuch, eine Hilfe für sich selbst und hoffentlich auch eine stütze für andere, die einen ähnlichen Kampf führen.

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