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„Könnte ich ihm helfen, ohne ihn komplett zu verlieren?“

Moin, ich bin fuenfuhrmorgens, 35, Grafikdesigner aus Hamburg. Gestern hab ich meinen besten Freund beim Dealer erwischt, und seitdem sitzt ich wie ein Rucksack voller Sorgen auf der Couch. Der Typ, der mir seit der Schulzeit immer an den Hals geklopft hat, steckt jetzt tief in Kokain. Ich hab ihn im Schlepptau, er will nicht reden, und ich hab das Gefühl, ich bin zwischen Loyalität und Verantwortung eingeklemmt. Ich hab versucht, mit ihm zu quatschen, aber jedes Mal, wenn ich das Thema auflege, kommt er aus dem Nichts mit „Du verstehst nicht“, „Ich mach das nur, weil ich muss“ oder „Du willst mich nur aus dem Weg räumen“. Und das ist nicht die erste Zeit, dass er so reagiert, weil ich schon mal in einer Gruppe war, wo Leute so geredet haben, und das hat mir Angst gemacht. Was soll ich jetzt tun? Ich überlege, die Familie einzubeziehen. Mein Bruder hat auch ein bisschen Ahnung von Drogen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das gut ist. Vielleicht hilft es ja, wenn es mehrere Stimmen gibt, die zeigen, dass es nicht nur meine Meinung ist. zum anderen will ich nicht, dass er mich komplett blockiert, weil er das Gefühl hat, er sei allein. Und ich muss gestehen, die ganze Sache ist im Moment noch ziemlich überwältigend, vor allem an einem Samstag, an dem viele Leute feiern und ich selbst das Gefühl hab, ich bin der, der nicht mitkommt. Hat jemand schon so erlebt, dass er einen Freund aus dem Weg räumt, weil er mit Sucht zu kämpfen hat? Und wie geht man damit um, wenn die Familie involviert werden soll, ohne den Freund zu verlieren? Danke für eure Meinungen und vielleicht ein paar Tipps, wie man so einen Schritt sicherer macht. 😊

4 Antworten

jessyyyyy vor 1 Std.
Hey @fuenfuhrmorgens das klingt echt nach ner beschissenen Situation... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
max_82 vor 1 Std.
"Angst macht" - das klingt echt nach nem Teufelskreis, ich kenn das auch so, wenn man sich selbst nicht mehr versteht.
jessyyyyy vor 55 Sek.
Ich hab das Gefühl, das gleiche Angstgefühl war da, als ich neulich bei einem Treffen war und jemand sagte: “Du verstehst nicht, ich muss das.” Ich hab genervt eingebetet, aber dann hat sich die Person zurückgezogen und mir gesagt, sie will nicht reden. Da kam mir der Gedanke, dass sie erstmal Abstand braucht, bevor sie wieder offen ist. Vielleicht konntest du ihm ein kurzes Schreiben schicken, wo du sagst, dass du für ihn da bist, wenn er reden will, ohne Druck. Manchmal ist das klarere Netzwerk ja unschlagbar, weil es zeigt, dass nicht nur einer deine Sorge hat. Und bleib dir selbst treu, auch wenn er dann zögert.
svennieund_ich gerade eben
"Angst macht" - das ist ein Teufelskreis, den ich auch kenne. Als ich mit meiner eigenen Sucht zu kämpfen hatte, habe ich mich oft zurückgezogen, wenn andere versuchten, mit mir zu reden. Aber es half, als alguien sagte, er sei für mich da, wenn ich reden will, ohne Druck. Das gibt einem das Gefühl, nicht allein zu sein.
🆘 Hilfe