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Wie geht ihr mit Cannabis um, wenn der Alltag wieder drunter und drüber geht

Ich muss das einfach mal loswerden, weil mir das gerade im Kopf rumspukt. Vor drei Jahren haben wir den Alkohol endlich aus dem Haus gekickt, mein Mann ist jetzt drei Jahre trocken und wir haben uns irgendwie wieder zusammengerauft. Trotzdem ist das Leben mit einem ehemals Suchtkranken nie ganz „normal“, besonders wenn ich nach einer langen Schicht im Krankenhaus nach Hause komme und das Haus plötzlich zu laut, zu chaotisch oder einfach zu anstrengend wird. Letztes Wochenende hab ich aus reiner Verzweiflung ein kleines bisschen Cannabis probiert – nur ein kleiner Joint, den mir eine Kollegin aus der Pflegeabteilung geliehen hat, weil sie meinte, das könnte helfen, die Anspannung zu losen. Ich war ehrlich gesagt skeptisch, aber nach dem ersten Zug fuhlte ich mich plotzlich etwas leichter, die Gedanken waren nicht mehr so dicht wie sonst und ich konnte mit meinem Mann reden, ohne sofort in die Verteidigungshaltung zu gehen. Ich hab das Gefuhl, es hat mir einen Moment von Klarheit geschenkt, den ich sonst nur beim langen Spaziergang am Rhein finde. Natürlich gibt es da die Angst, dass ich damit nur ein neues „Ventil“ finde, das irgendwann genauso belastend werden konnte, und das ist das, was mich nachts wach halt. Wenn er wieder das Fenster zuschlägt und ich nur… Habt ihr das Gefühl, dass Cannabis euch in ahn... musste das grad einfach mal rauslassen.
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