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Tagebuch & Rückfall

Meine Polytoxikomanie Erfahrung: Ein brutal ehrlicher Blog über Sucht & Rückfall

nachdenklicher Mann Fenster Stadt


Yo, krass, dass du hier gelandet bist! Wenn du nach einer echten Polytoxikomanie Erfahrung suchst, ohne beschönigendes Gelaber, dann bist du hier goldrichtig. Mein Name ist G@be, und das hier ist mein unzensierter Logbucheintrag aus dem Schlachtfeld in meinem Kopf.

Eigentlich wollte ich schon längst starten, aber das Leben hatte andere Pläne. Mein treuester Freund, mein Hund, ist vor kurzem gestorben 💔, und das hat mich erstmal komplett umgehauen. Aber gerade eben gab es wieder diesen einen Trigger-Moment, der mir klargemacht hat: Ich muss das hier machen. Jetzt. Denn mein nächster Rückfall könnte mein letzter sein.

Hinweis: Diese Seite ist noch eine Baustelle 🚧. Aber auf Perfektion zu warten, kann ich mir nicht leisten. Die Infos müssen raus, solange ich noch kann.


Ein Mann teilt seine Polytoxikomanie Erfahrung und blickt aus dem Fenster. Nachdenklicher Mann Fenster Stadt

Wer bin ich? Ein Süchtiger mit vielen Namen

Nenn mich einfach G@be. Ich bin 41, aus Berlin und das hier ist meine Polytoxikomanie Erfahrung. Die offizielle Diagnose ist nur eine von vielen in meiner Akte, die ich mal mit „hat ’nen Knall“ abkürze 🤪.

Was bedeutet Polytoxikomanie für mich? Es heißt nicht, von 1-3 Substanzen abhängig zu sein. Es heißt, dass ich Probleme habe aufzuzählen, was ich NICHT konsumiert habe. In meinen dunkelsten Momenten war nicht mal eine Deo-Dose vor mir sicher. 🌪️ Das Risiko zu sterben, wird in diesen Phasen komplett ausgeblendet.

Warum ich kein Apotheker werden will

Ärzte haben mir schon oft ein Wissen über Substanzen bestätigt, das ihr eigenes übersteigt. Man nennt mich auch die „wandelnde Apotheke“ 🧑‍🔬. Aber der Job wäre mein Todesurteil – ich würde alles selbst konsumieren.

Deshalb ist dieser Blog meine Mission. Ich schreibe hier 100% offen und ehrlich. Für andere Betroffene und auch für die, die wir Süchtigen oft vergessen: unsere Angehörigen und Freunde.

Disclaimer: Einige der hier erwähnten Taten können fiktiv sein. Ich distanziere mich vorsorglich davon.


Der innere Kampf mit der Sucht als Teil der Polytoxikomanie Erfahrung.

Mein Rückfall nach der Therapie: Wie ich alle getäuscht habe

Ein zentraler Teil meiner Polytoxikomanie Erfahrung ist der ständige Kampf zwischen zwei Persönlichkeiten in mir:

  • Mr. Hyde 😈: Der manipulative Süchtige, der alles für den Rausch tut.
  • Dr. Jekyll 😇: Der Typ, der clean sein und ein normales Leben führen will.

In meiner letzten Langzeittherapie hat Mr. Hyde komplett die Kontrolle übernommen. Ich saß voll auf drei Streifen Lyrica (Pregabalin) im Abschlussgespräch mit dem Chefarzt und habe die „Urkunde“ für den erfolgreichen Abschluss bekommen. Niemand hat gemerkt, wie verstrahlt ich war. Kein Arzt, kein Pfleger, kein Mitpatient. Das war für meinen süchtigen Anteil die Bestätigung, dass es ja „okay“ ist.

Aber jetzt ist mir etwas bewusst geworden: Wir beide teilen uns denselben Körper, dieselbe Kraft. Und heute nutze ich die Energie von Mr. Hyde, um gegen ihn zu kämpfen und dieses Projekt aufzubauen. 💪

Vom Krypto-Millionär zum Obdachlosen: Der Absturz

Ja, du hast richtig gelesen. Mein Leben war nicht immer so. Ich war fit im Thema IT, hatte 2017 eine der ersten Krypto-Firmen in Deutschland und war auf dem Papier fast Millionär 💸. Doch dann sorgten private Probleme und ein erster schwerer Rückfall für den Totalabsturz. Innerhalb von zwei Jahren war alles weg und ich landete auf der Straße. ⛺

Heute weiß ich: Ich bin ein Junkie. Durch und durch. Egal ob Upper oder Downer – Hauptsache, die Gefühle betäuben und nicht über die Traumata nachdenken müssen.


Hoffnung und ein neuer Anfang nach einem schweren Rückfall.

Der Wendepunkt: Wie ich nach Jahren wieder fühlen lernte

Stand heute (20.12.2024) bin ich seit wenigen Tagen clean von einer langen Liste an Substanzen. Und dieser Entzug ist anders. Nach 21 Monaten ohne Opiate ist etwas passiert: Ich kann wieder fühlen. ❤️‍🩹

Der Game-Changer-Moment kam, als ich mit Kopfhörern 🎧 durch die Gegend lief und mich ein Song („Da für Dich“ von Jeremias) wie ein Blitz traf. ⚡ Ich habe geweint. Zum ersten Mal seit Jahren konnte ich es zulassen.

Genau in dieser extrem verletzlichen Phase ist mein Hund nach 14 Jahren gestorben. Der logische Schritt wäre der sofortige, totale Rückfall gewesen. Aber ich hatte ihm etwas versprochen. 🙏 Statt zum Dealer zu gehen, bin ich zu meiner alten Selbsthilfegruppe. Die beste Entscheidung meines neuen Lebens.

Eine neue Waffe im Kampf: Wut

Aus der Trauer ist eine neue Emotion entstanden: Wut. 🔥 Aber keine destruktive, sondern eine produktive Wut. Ich nutze sie als Antrieb für diesen Blog. Um etwas gegen die Dealer zu tun, die nach mir einfach die nächste Person ausnutzen. Um anderen zu helfen, nicht den gleichen Weg zu gehen.


Häufige Fragen (FAQ) zu meiner Polytoxikomanie Erfahrung

Hier beantworte ich kurz ein paar Fragen, die sich dir vielleicht stellen:

Was genau ist Polytoxikomanie?

  • Für mich bedeutet es eine Sucht nach praktisch allem, was eine Wirkung hat. Es geht nicht um eine Lieblingsdroge, sondern um den Zwang, dem „Normalzustand“ durch jegliche Substanzen zu entfliehen.

Kann man nach einer Langzeittherapie rückfällig werden?

  • Ja, absolut. Wie meine Geschichte zeigt, ist eine „erfolgreich“ abgeschlossene Therapie keine Garantie. Die Sucht ist eine Krankheit, die einen ein Leben lang begleitet und ständige Arbeit erfordert.

Was hilft dir im Entzug am meisten?

  • Radikale Ehrlichkeit gegenüber meinem Umfeld, das Anwenden von gelernten Skills (auch wenn sie sich blöd anfühlen) und jetzt: Dieser Blog. Das Schreiben gibt meinem verkorksten Leben einen neuen Sinn.

Ein letztes Wort… auch an die Falschen

Das ist der Anfang meiner Geschichte. Wenn du Fragen hast oder deine eigene Story teilen willst, schreib mir.

Kontakt: mail@neelixberlin.de 📩

Peace out, NeelixberliN 🤘

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